Das Jahr 2025 war geprägt von intensiver Bildungsarbeit, tragfähigen Kooperationen und wichtigen inhaltlichen Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Gemeinsam mit Partner*innen konnten zahlreiche Aus-, Fort- und Weiterbildungen umgesetzt werden. Dabei wurde einmal mehr deutlich: Lernen ist ein zentraler Schlüssel für Qualität, Professionalität und nachhaltige Entwicklung in der Pflege.

Grundausbildung: Basisversorgung gemeinsam stärken
In der Grundausbildung wurden gemeinsam mit einem Kooperationspartner Schulungen durchgeführt, insbesondere zum Modul „Unterstützung bei der Basisversorgung“. Dieses Modul bildet eine wesentliche Grundlage pflegerischen Handelns und leistet einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung – dort, wo Pflege täglich ganz konkret wird.
Weiterbildung als Schwerpunkt: Management und Praxisanleitung
Ein zentraler Fokus lag auf der Weiterbildung. Im Bereich basales und mittleres Pflegemanagement konnte ein Lehrgang erfolgreich abgeschlossen und gleichzeitig ein neuer gestartet werden. Diese Weiterbildungen stärken Führungskräfte in ihrer Verantwortung für Mitarbeitende, Teams und Organisationen.
Auch die Weiterbildung Praxisanleitung wurde in mehreren Lehrgängen umgesetzt. Sie zeigt deutlich, wie wichtig qualifizierte Praxisanleiter*innen für gelingende Lernprozesse im Arbeitsalltag sind – und damit für die Entwicklung zukünftiger Pflegefachkräfte.
Meilenstein: Projektstart mit CareRing GmbH
Ein Highlight des Jahres war der Start des Projekts mit careRing im Bereich der außerklinischen Heimbeatmung. Dieses Projekt verbindet pflegerische Expertise, Organisationsentwicklung und Bildungsarbeit in einem hochsensiblen Versorgungsbereich und setzt wichtige Impulse für Qualität, Sicherheit und professionelle Weiterentwicklung.
Digitale Bildung gezielt weiterentwickeln
Digitale Bildung war ein zentrales Querschnittsthema, insbesondere in den Weiterbildungen. Die Videotutorials wurden gezielt ausgebaut und systematisch in unsere Lernplattform learn.dpgo.at integriert.
Die Inhalte reichen von Grundlagen der Kommunikation bis hin zu anspruchsvollen Themen wie der Gestaltung und Durchführung von Beurteilungen im Rahmen der Praxisanleitung sowie dem Erkennen von Beurteilungsverzerrungen. Digitale Lernangebote ermöglichen zeit- und ortsunabhängiges Lernen, unterstützen individuelle Lernprozesse und ergänzen Präsenzformate sinnvoll.
Ausblick 2026: Bildung braucht Rahmenbedingungen
Der Blick nach vorne ist klar: Bildung im Gesundheits- und Sozialwesen braucht verbesserte politische Rahmenbedingungen – verlässliche Strukturen, ausreichende Ressourcen und eine klare Anerkennung der Bedeutung von Aus-, Fort- und Weiterbildung.
Gleichzeitig richtet sich der Fokus auf digitale Bildung für Menschen über 60. Für 2026 wird die Veröffentlichung eines Forschungsprojekts erwartet, das neue Perspektiven auf Lernen, Teilhabe und digitale Kompetenzen im höheren Lebensalter eröffnet.
Das Jahr 2025 hat deutlich gezeigt: Lernen ist keine Zusatzaufgabe, sondern eine Investition – in Menschen, Organisationen und die Zukunft der Pflege.